Pensionen Weitersfelden

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Weitersfelden"

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Allgemeine Infos:
Die Gemeinde Weitersfelden mit der Plz.4272 (bzw.), hatte 2001 eine Einwohnerzahl von 1137, die Bevölkerungsentwicklung beträgt ca.: -4%. Die Gemeindefläche beträgt 4368,36 ha, die Einwohndichte liegt bei ca.26.
Ortsklasse/ok:

Gemeinden im Bezirk:

Weitersfelden.Geschichte.

Im Ortsteil Windgföll wurde ein steinzeitlicher Einzelfund gemacht, das so genannte Windgföller-Steinbeil. Das ist das erste bekannte Zeichen einer Besiedelung im Raum Weitersfelden.Die erste Erwähnung des Ortsnamens wird mit den Jahreszahlen 1142, 1230, 1269, 1335, 1337 und 1341 in Verbindung gebracht, der Name des Ortes wurde in diesen Jahren jedoch nicht genannt. Erst von 1352 ist ein Dokument erhalten, als Ulrich von Kapellen das Waldamt Weitersfelden den Wallseern um 3600 Pfund Pfenninge abkaufte. Ein Jahr später erwarb er auch das freie Eigen Weitersfelden, dies verdeutlicht, dass hier bereits längere Zeit eine Ansiedlung bestand. Eine eigene Kirche wird bereits um 1300 vermutet.Das Gebiet der heutigen Gemeinde gehörte früher mehreren Grundherrschaften. Die Weisse Aist bildete die Grenze zwischen der Herrschaft Reichenstein und der Herrschaft Ruttenstein. Die von der Aist östlich gelegenen Häuser gehörten zu Ruttenstein, somit gehörte der grösste Teil des heutigen Gemeindegebiets als Waldamt Weitersfelden zwischen 1230 und 1320 zu Reichenstein. Danach gehörte das Gebiet des Wallseern (1352 - 1406), unter den Kapellern (1407 - 1567) wurden grosse Teile des Waldes gerodet. Die Lichtensteiner (1567 - 1632) folgten den Kapellern als Herrscher, bevor die steirischen Freiherren von Haym (1632 - 1729) die Grundherren wurden. Seit 1490 wird es dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet.Ritter Christoph von Haym war ein strenger Untertanenherr und sein harter Umgang führte zum Reichensteiner Robotaufstand (1567 - 1582), an dem auch Bauern aus Weitersfelden beteiligt waren. Von Haym baute das Schloss Reichenstein zu einem prächtigen Renaissance-Gebäude um, die höheren Robots zur Finanzierung führten zu dem Aufstand. Im Zuge des Aufstandes wurden 1570 ein Galgen und ein Pranger aufgestellt. Der Weitersfeldner Galgen gilt heute als die besterhaltene Hochgerichtsstätte in Oberösterreich. Im Jahr 1571 wurde Ritter von Haym aus dem Hinterhalt erschossen. 1616 ging die Herrschaft mittels Heirat auf das Geschlecht Sprinzenstein über.1630 erfolgte die Errichtung einer Schule im Ort. Franz Ferdinand Otto von Sprinzenstein gründete im heutigen Harrachstal das herrschaftliche Amt Sprinzenthal samt Verwaltung und Schloss (1716 erbaut, heute eine Ruine). 1729 folgte der Verkauf des Waldamts Weitersfelden an Johann Georg Adam von Hoheneck. Dieser verlieh dem Markt Weitersfelden weitreichende Marktrechte und benannte Sprinzenthal in Brixenthal um. 1769 wurde die Herrschaft Brixenthal an Ferdinand von Harrach verkauft, der 1770 die Herrschaft in Harrachstal umbenannte.Das Landgericht Harrachstal umfasst damals die Pfarren Sandl, Weitersfelden, St. Leonhard, Liebenau und Windhaag. 1777 heiratete Rosa, die Tochter des Grafen Harrach den Fürsten Kinsky. So kam der ganze Besitz an die Herrschaft Kinsky und wurde auch als Herrschaft Rosenhof bezeichnet. Seit 1848 bis heute wird der Besitz als Forstamt Rosenhof von der Familie Kinsky weitergeführt, die auch das Patronat über die Pfarrkirche innehat. Die heutige Katastralgemeinde Harrachstal erinnert an die ehemaligen, herrschaftlichen Ämter.Alle drei grossen Marktbrände (1706, 1784 und 1853) beschädigten grosse Teile des Ortes und der Kirche. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 lag Weitersfelden in der sowjetrussischen Besatzungszone und seit 1955 (Ende der Besatzungszeit) wird die Infrastruktur ausgebaut und verbessert.

Quellenangabe: Die Seite "Weitersfelden.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 4. Februar 2010 17:39 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

Weitersfelden.Geschichte.

Im Ortsteil Windgföll wurde ein steinzeitlicher Einzelfund gemacht, das so genannte Windgföller-Steinbeil. Das ist das erste bekannte Zeichen einer Besiedelung im Raum Weitersfelden.Die erste Erwähnung des Ortsnamens wird mit den Jahreszahlen 1142, 1230, 1269, 1335, 1337 und 1341 in Verbindung gebracht, der Name des Ortes wurde in diesen Jahren jedoch nicht genannt. Erst von 1352 ist ein Dokument erhalten, als Ulrich von Kapellen das Waldamt Weitersfelden den Wallseern um 3600 Pfund Pfenninge abkaufte. Ein Jahr später erwarb er auch das freie Eigen Weitersfelden, dies verdeutlicht, dass hier bereits längere Zeit eine Ansiedlung bestand. Eine eigene Kirche wird bereits um 1300 vermutet.Das Gebiet der heutigen Gemeinde gehörte früher mehreren Grundherrschaften. Die Weisse Aist bildete die Grenze zwischen der Herrschaft Reichenstein und der Herrschaft Ruttenstein. Die von der Aist östlich gelegenen Häuser gehörten zu Ruttenstein, somit gehörte der grösste Teil des heutigen Gemeindegebiets als Waldamt Weitersfelden zwischen 1230 und 1320 zu Reichenstein. Danach gehörte das Gebiet des Wallseern (1352 - 1406), unter den Kapellern (1407 - 1567) wurden grosse Teile des Waldes gerodet. Die Lichtensteiner (1567 - 1632) folgten den Kapellern als Herrscher, bevor die steirischen Freiherren von Haym (1632 - 1729) die Grundherren wurden. Seit 1490 wird es dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet.Ritter Christoph von Haym war ein strenger Untertanenherr und sein harter Umgang führte zum Reichensteiner Robotaufstand (1567 - 1582), an dem auch Bauern aus Weitersfelden beteiligt waren. Von Haym baute das Schloss Reichenstein zu einem prächtigen Renaissance-Gebäude um, die höheren Robots zur Finanzierung führten zu dem Aufstand. Im Zuge des Aufstandes wurden 1570 ein Galgen und ein Pranger aufgestellt. Der Weitersfeldner Galgen gilt heute als die besterhaltene Hochgerichtsstätte in Oberösterreich. Im Jahr 1571 wurde Ritter von Haym aus dem Hinterhalt erschossen. 1616 ging die Herrschaft mittels Heirat auf das Geschlecht Sprinzenstein über.1630 erfolgte die Errichtung einer Schule im Ort. Franz Ferdinand Otto von Sprinzenstein gründete im heutigen Harrachstal das herrschaftliche Amt Sprinzenthal samt Verwaltung und Schloss (1716 erbaut, heute eine Ruine). 1729 folgte der Verkauf des Waldamts Weitersfelden an Johann Georg Adam von Hoheneck. Dieser verlieh dem Markt Weitersfelden weitreichende Marktrechte und benannte Sprinzenthal in Brixenthal um. 1769 wurde die Herrschaft Brixenthal an Ferdinand von Harrach verkauft, der 1770 die Herrschaft in Harrachstal umbenannte.Das Landgericht Harrachstal umfasst damals die Pfarren Sandl, Weitersfelden, St. Leonhard, Liebenau und Windhaag. 1777 heiratete Rosa, die Tochter des Grafen Harrach den Fürsten Kinsky. So kam der ganze Besitz an die Herrschaft Kinsky und wurde auch als Herrschaft Rosenhof bezeichnet. Seit 1848 bis heute wird der Besitz als Forstamt Rosenhof von der Familie Kinsky weitergeführt, die auch das Patronat über die Pfarrkirche innehat. Die heutige Katastralgemeinde Harrachstal erinnert an die ehemaligen, herrschaftlichen Ämter.Alle drei grossen Marktbrände (1706, 1784 und 1853) beschädigten grosse Teile des Ortes und der Kirche. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 lag Weitersfelden in der sowjetrussischen Besatzungszone und seit 1955 (Ende der Besatzungszeit) wird die Infrastruktur ausgebaut und verbessert.

Quellenangabe: Die Seite "Weitersfelden.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 4. Februar 2010 17:39 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

Ortschaften in Weitersfelden:
Eipoldschlag PLZ: 4272
Haid PLZ: 4272
Harrachstal PLZ: 4272
Knaußer PLZ: 4272
Markersdorf PLZ: 4272
Nadelbach PLZ: 4272
Rabenberg PLZ: 4272
Reitern PLZ: 4272
Ritzenedt PLZ: 4272
Saghammer PLZ: 4272
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Stumberg PLZ: 4272
Waldfeld PLZ: 4272
Weitersfelden PLZ: 4272
Wienau PLZ: 4272
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Pfarrhof in Weitersfelden Weitersfelden
Kath. Pfarrkirche Hl. Ulrich in Weitersfelden Weitersfelden

Seen:

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Aktivitäten:


Naturschutzgebiete:

Ausbildung:
Schule:Volksschule Weitersfelden:
4272 Weitersfelden

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